Angus Donald berichtet vom dritten Kreuz- zug, bei dem 1190 eine Schar edler Herren nebst ihren Waffenknechten und einer noch viel größeren Schar Gesindel ins Heilige Land zog.
An der Seite von König Richard Löwenherz lässt der Autor den Earl of Locksley kämpfen, besser bekannt als Robin Hood. In einer spannenden Geschichte erzählt er, wie aus dem Gesetzlosen ein Adliger wird - selbstsüchtig, grausam und gierig wie all seine Zeitgenossen. Diese Deutung der Saga ist nur konsequent; und auch literarisch ist ihm der Historien- roman überzeugend gelungen.
Prädikat: ***
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Montag, 3. Juni 2013
Donnerstag, 3. Juni 2010
Angus Donald: Der Barde (Knaur)
Ein Junge, der vom Sheriff gejagt wird, weil er beim Stehlen erwischt wurde, sieht im mittelalterlichen Sherwood nur eine Chance, dem Galgen zu entkommen: Der kleine Alan wird Mitglied der Bande von Robin Hood. Der Räuber erkennt schnell, wen er da aufgesammelt hat - denn Alans Vater war ein berühmter Sänger. Das hinderte freilich die Schergen seines Herrn nicht daran, ihn zu hängen. Robin Hood lässt den Sohn nicht nur im Kampf, sondern auch als Barde ausbilden. Denn so erhält er Zugang zu den allerhöchsten Kreisen - und kann dem Räuber als Spion dienen.
So kämpft er nicht nur gemeinsam mit Robin Hood, er erfährt auch, wie dessen Geschichte endet. Angus Donald hat es in seinem historischen Roman spannend und schlüssig aufgeschrieben.
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